Un­sere Wün­sche sind Vor­ge­fühle der Fä­hig­kei­ten, die in uns lie­gen, Vor­bo­ten des­je­ni­gen, was wir zu leis­ten im­stande sein wer­den. J. W. Goethe

Den ei­ge­nen Weg zu ge­hen, statt „ge­lebt” zu wer­den, ist ein tie­fes mensch­li­ches Be­dürf­nis. Die Frage „Wer bin ich ei­gent­lich im Grunde mei­nes We­sens und wo­hin möchte ich mich ent­wi­ckeln” ist eine zu­tiefst mensch­li­che Frage. Diese Frage stellt sich ver­mehrt in Kri­sen­si­tua­tio­nen. Dann kann eine Spu­ren­su­che in der ei­ge­nen Bio­gra­fie hilf­reich sein:

  • Gibt es in mei­nem Le­ben ei­nen ro­ten Faden?
  • Was möchte ich im Le­ben erreichen?
  • Wie kann ich mein Le­ben verstehen?
  • Wo­für möchte ich mich am liebs­ten einsetzen?
  • Wo­hin soll ich mich entwickeln?

Im Mit­tel­punkt der Bio­gra­fie­ar­beit steht der sich ent­wi­ckelnde Mensch. Die Bio­gra­fie­ar­beit geht da­von aus, dass es in je­dem Men­schen ei­nen geis­ti­gen We­sens­kern gibt, der ewig ist. Sie spricht da­her im­mer das Ich des Men­schen an und er­mu­tigt, schöp­fe­risch mit dem je ei­ge­nen Schick­sal um­zu­ge­hen. Es geht darum, die ei­gene Ver­gan­gen­heit von neuen Sei­ten an­zu­schauen, sie in tie­fe­ren Schich­ten zu er­ken­nen, Le­bens­mo­tive deut­lich zu ma­chen, un­ge­lebte Mög­lich­kei­ten und Po­ten­tiale zu ent­de­cken und den ei­ge­nen Le­bens­im­puls im­mer mehr zu verwirklichen.